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BDKJ Kreisverband Niederbayern Süd

Berg - Beten - Brotzeit

auf dem Weg zur Wallfahrtskirche

Berg - Beten - Brotzeit
eine gute Kombination, das fanden auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die am 10. September der Einladung des BDKJ Niederbayern folgten. Nach der Ankunft in Bad Kötzting wurde im Kurpark bei tollem Herbstwetter erst mal eine Runde Golf gespielt.

Anschließend machte sich die Truppe, begleitet von Pfarrer Josef Hausner auf den Weg zur Wallfahrtskirche Weißenregen.

Die Wallfahrtskirche liegt auf einem steilen Hügel  über dem Tal des Weißen Regens und der Stadt Bad Kötzting . Der breit gelagerte Bau mit der hohen Zwiebelkuppel steht abgesondert von der kleinen Ortschaft auf dem Hügelkamm. Von der Kirche aus öffnet sich nach allen Seiten der Blick auf die Höhen des Bayerischen Waldes. Zugleich ist das Gebäude aufgrund seiner Lage auch aus jeder Richtung für den Betrachter sofort ersichtlich.

Natürlich durfte nach dem Besuch der Wallfahrtskirche der letzte Teil der Veranstaltung - die Brotzeit - nicht fehlen.

Gemütlich ließ man den Nachmittag bei guten und lustigen Gesprächen im Gasthaus  "Zur Klause" ausklingen.

Bilder von Berg - Beten - Brotzeit

BDKJ Jahreshauptverammlung - Dank an Alexandra Wagner für 4 Jahre BDKJ

Die Vorstandschaft mit der ausgeschiedenen Alexandra Wagner

 

Max Körner konnte zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Geislinger unter anderem Pfarrer Josef Hausner, Vertreter der Verbände, 3. Landrätin Frau Manuela Wälischmiller, sowie die Jugendreferentin Frau Veronika Wolf, die Geschäftsführung des KJR Frau Kerstin Dietzinger und die beiden Vorsitzenden des Kreisjugendrings begrüßen.

Pfarrer Josef Hausner eröffnete die Veranstaltung mit der Impulsfrage: Warum Menschen in die Kirche gehen.

Anschließend stellte Luzia Heeg den Jahresbericht vor. Highlights waren die erstmalige Veranstaltung "Berg, Beten, Brotzeit". Das Sommerfest der Verbände mit Verabschiedung von Josef Süß war sehr gut besucht. Leider musste aber aufgrund der Pandemie Lage die Nacht der Lichter im vergangenen November abgesagt werden.

Einen erfreulichen Kassenbericht konnte Max Körner vorstellen, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.

Nach 4 Jahren schied Alexandra Wagner aus der Vorstandschaft aus. Leider konnte ihr vakanter Platz nicht besetzt werden.

Die anwesenden Verbände hatten im Anschluß Gelegenheit, einen kurzen Rückblick, bzw. auch eine Vorausschau über ihre Aktionen zu geben.

Das seit 3 Jahren sehr gut angenommene MAISL (Modernes Abendgebet im Scheinwerfer Licht) soll in Zukunft noch stärker in den Verbänden beworben werden. Pfarrer Josef Hausner spricht hier in einer Mischung aus Wortgottesdienst und kurzer eucharistischer Anbetung alle Generationen an.

Informationen gab es auch von der Jugendreferentin Frau Veronika Wolf und von der Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Frau Dietzinger. Hier ist der Corona Sonderfördertopf noch nicht ausgeschöpft.

Bereits kurz nach der Jahreshauptversammlung wird die Aktion "Berg, Beten, Brotzeit" wiederholt. In einer Klausur im Oktober werden die kommenden Aktionen geplant.

Frau Manuela Wälischmiller, 3. Landrätin des Landkreis Dingolfing Landau bedankte sich bei allen für die engagierte ehrenamtliche Arbeit und betonte, wie wichtig es sei, dass Jugendliche in der Verbandsarbeit einen Anknüpfpunkt finden und wie sehr diese Arbeit zur persönlichen Entwicklung beiträgt.

Diözesanverband

64. Aktion Dreikönigssingen

in Regensburg eröffnet

Regensburg. Mit einem feierlichen Gottesdienst im Regensburger Dom ist heute die 64. Aktion Dreikönigssingen bundesweit eröffnet worden. Regensburgs Bischof Dr. Rudolf Voderholzer dankte gleich zu Beginn den Sternsingern und Begleiterinnen und Begleitern für deren großes Engagement. „Das Allerwichtigste beim Sternsingen sind eure Botschaft und euer Segen! Ich weiß, dass viele Leute auf die Sternsinger warten und sich freuen, dass es junge Menschen gibt, die die Botschaft von Weihnachten weitersagen. Gerade noch einmal jetzt, in diesen Pandemie-Zeiten, wo viele besonders einsam sind“, sagte Bischof Voderholzer und betonte eindrücklich: „Wir halten uns an die Corona-Regeln. Schließlich wollen wir nicht das Virus verbreiten, sondern die Weihnachtsfreude und den Segen.“ Die Diözese Regensburg war nach 1998 zum zweiten Mal Gastgeber des bundesweiten Aktionsauftakts, den jährlich wechselnd ein anderes Bistum ausrichtet.

Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘, und Domvikar Dr. Stefan Ottersbach, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), eröffneten für die bundesweiten Träger die 64. Aktion Dreikönigssingen, die aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 2. Februar verlängert wird. „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet das Motto der Aktion. Die Sternsinger machen dabei auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam. 

Bischof Voderholzer, Pfarrer Bingener und Domvikar Ottersbach zogen zu Beginn des Wortgottesdienstes mit den Sternsingern und dem Staffelstern zur Aktion Dreikönigssingen in den Regensburger Dom ein. Für die musikalische Begleitung sorgte die Band „MAKABER“ mit dem Kinderchor aus Regenstauf unter der Leitung von Andreas Dengler.

Gemeinsam mit den Sternsingern führten Pfarrer Bingener und Domvikar Ottersbach in das Thema der Aktion Dreikönigssingen ein. „Gerade die Corona-Pandemie führt uns einmal mehr vor Augen, welch hohes Gut die Gesundheit für uns alle ist“, sagte Bingener. „Jedes Kind hat ein Recht auf Gesundheit und gute Entwicklung. Für dieses Recht setzen sich die Sternsinger in Deutschland und unsere Partner weltweit ein. Hier in Deutschland sind Ärzte und Krankenhäuser für alle erreichbar. Fast jede und jeder ist krankenversichert. Das ist in vielen Teilen der Erde nicht so. Im zweiten Jahr dieser weltweiten Gesundheitskrise könnte die Hilfe der Sternsinger für ihre Altersgenossen nicht dringlicher sein“, betonte Bingener. 

Domvikar Ottersbach dankte den Sternsingern vor Ort und an den Monitoren zu Hause für deren Engagement: „Als Könige und Königinnen folgt ihr dem hellen Stern und setzt euch jedes Jahr aufs Neue  dafür ein, dass alle Kinder – ob aus Europa, Asien, Lateinamerika oder Afrika – in einer besseren Welt aufwachsen können. Gemeinsam mit weiteren vielen tausend Sternsingern und Sternsingerinnen macht ihr euch stark für eine bessere Gesundheitsversorgung von Kindern. Damit Mädchen und Jungen gesund aufwachsen und ihre Potentiale entfalten können.“

Hygienekonzept und Livestream

Die Eröffnung der Sternsingeraktion 2022 wurde aufgrund der Corona-Situation in einem deutlich kleineren Rahmen gefeiert als bereits organisiert. Statt der geplanten 240 Mädchen und Jungen feierten 32 Sternsinger (acht Sternsinger-Gruppen) die Eröffnung im Regensburger Dom. Sie kamen überwiegend aus dem Bistum Regensburg. Die gesamte Veranstaltung fand unter Einhaltung der 2G-Plus-Regel statt. Zum Schutz aller Beteiligten hatte das Bistum ein mit den örtlichen Behörden abgestimmtes Hygienekonzept erarbeitet. 

Viele weitere Sternsinger bundesweit verfolgten die Eröffnung per Livestream im Internet auf www.domradio.de sowie auf den Seiten des Bistums und der Sternsinger. Dabei brachten sie sich durch die Eingabe ihrer Fürbitten sogar aktiv ein. Im Regensburger Dom schmückten zudem 27 goldene Sterne stellvertretend für jedes Bistum den Kirchenraum. So nahmen symbolisch alle Sternsinger an der bundesweiten Eröffnung teil. 

Übergabe des Staffelsterns ans Bistum Limburg

Bischof Voderholzer segnete im Rahmen des Gottesdienstes die Kreide und die Segensaufkleber. Im Anschluss übergaben Max (15), Philipp (11), Tobias (9) und Amy (10) aus der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth in Kareth und Mariä Himmelfahrt in Lappersdorf stellvertretend für das Bistum Regensburg den Staffelstern der Aktion an Viktoria (12), Florian (11), Javier (9) und Lara (9) aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Markus in Frankfurt Nied (Bistum Limburg). In Frankfurt wird am 30. Dezember 2022 die 65. Aktion Dreikönigssingen eröffnet. Im Vorfeld wird der große und besonders gestaltete Stern im kommenden Gastgeberbistum für die Anliegen der Sternsinger werben. 

Nach dem Gottesdienst begrüßte Dr. Astrid Freudenstein, Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, am Rathaus die Sternsinger Annalena (11), Johanna (7), Magdalena (13) und Annabella (10) aus der Pfarrei St. Marien aus Sulzbach-Rosenberg. Annabella schrieb den Segen 20*C+M+B+22 – Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus) über das Rathausportal.

Hilfe der Sternsinger dringender denn je 

Zum zweiten Mal bereiten sich die Sternsinger in ganz Deutschland auf eine Aktion Dreikönigssingen unter Corona-Bedingungen vor und werden den Segen auf ganz unterschiedlichen Wegen zu den Menschen bringen. Der Leitgedanke der Sternsinger in Corona-Zeiten: „Lasst uns die Welt verändern – Gemeinsam geht’s!“ Wegen der Pandemie ist die Hilfe der Sternsinger für die benachteiligten Kinder weltweit dringender denn je. Überweisungen sind möglich über die folgende Bankverbindung: Pax-Bank eG, IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31, BIC: GENODED1PAX

Spenden sind auch online möglich unter: www.sternsinger.de/spendendose

Rund 1,23 Milliarden Euro, mehr als 76.500 Projekte

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,23 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 76.500 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Autor: Kindermissionswerk