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BDKJ Kreisverband Niederbayern Süd

Aloisius

Der Jugendpreis vom BDKJ Niederbayern Süd

Warum gibt es den Jugendpreis Aloisius?

Um außergewöhnliches Engagement und herausragende Verdienste um die katholische Jugendarbeit in angemessener Form zu würdigen, verleiht der BDKJ Niederbayern-Süd den Jugendpreis Aloisius.

Die Wahl des Patrons unseres Jugendpreises geht auf zwei grundverschiedene Aloisius‘ zurück.
Der heilige Aloisius von Gonzaga wurde im Jahr 1568 in Italien geboren und verstarb am 21. Juni 1591, im Alter von nur 23 Jahren, in Rom. Er kümmerte sich während der Pestepidemie um Erkrankte und infizierte sich dabei selbst.
Im Jahr 1926 wurde er von Papst Pius XI. zum Schutzheiligen der christlichen Jugend erklärt. Dadurch erklärt sich auch, warum er als Patron des Jugendpreises hervorragend geeignet ist.

Der andere Aloisius, vermutlich der bekanntere der beiden, ist weit davon entfernt ein Heiliger zu sein. Die Rede ist vom „Engel Aloisius“, der Hauptfigur von Ludwig Thomas „Der Münchner im Himmel“. Zwar passt die geografische Einordnung nicht zum BDKJ Niederbayern-Süd, einige Wesenszüge des besonderen Himmelsbewohners aber umso besser zur katholischen Jugendarbeit.
Exemplarisch dafür sei erwähnt, dass der Engel Aloisius seine Meinung vehement vertritt und auch nicht davor zurückscheut dies gegenüber der Obrigkeit zu tun. Eine gewisse Parallele zu seiner Aktivität in der Jugendarbeit wird wohl jedem Engagierten offenbar.

Ist der Preis dotiert?

Der Preis ist nicht dotiert.

Wer erhält ihn?

  • Personen, die sich um die katholische Jugendarbeit verdient gemacht haben (aktuelle und ehemalige; in der Regel soll die Ehrung nicht länger als 1 Jahr nach Beendigung des Ehrenamtes erfolgen, in begründeten Ausnahmefällen ist es auch bis 2 Jahre möglich)

Beispiele: langjähriger Vorstand einer Ortsgruppe, 10 Jahre Fähnrich, „treue Seele“ die bei jeder Veranstaltung da ist und anpackt, Mitgliedern in Arges, Kreisverband und Kolpingjugend Bezirk, Oberministrant bzw. Gruppenleiter bei Ministrantengruppen, etc.

  • Eine Gruppe aus dem Bereich der katholischen Jugendarbeit kann für ein Projekt ausgezeichnet werden. Die Gruppe muss sich durch das Projekt in besonderer Art und Weise für das Gemeinwohl, die katholische Jugendarbeit, die Förderung der Demokratie, Umweltschutz oder den sozialen Bereich verdient gemacht haben.

Beispiele: Ministrantengruppe besucht regelmäßig Senioren, KLJB-Ortsgruppe kümmert sich regelmäßig um die Säuberung der Ortschaft,  Ortsgruppe setzt Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskonzept seit längerer Zeit strikt um.

  • Gemeinden, Firmen und Institutionen, die die katholische Jugendarbeit in besonderem Ausmaß fördern und unterstützen

Wer ist Vorschlagsberechtigt?

Es gibt keine Einschränkungen des Vorschlagrechts

Wer wird zur Verleihung des Preises eingeladen?

  • Preisträger
  • Bürgermeister + Jugendbeauftragten der Orte der Preisträger
  • Pfarrer der Gemeinde des Preisträgers
  • Ortsgruppe des Preisträgers + ggf. mittlere Ebene

⮚       Wir benötigen Anmeldungen zur Preisverleihung.

Der Preisträger darf 3 Personen benennen die mitkommen. Für den Preisträger und die 3 Gäste wird das Essen übernommen.

Wo findet die Verleihung statt?

Wir wechseln den Ort für die Verleihung.
Der Veranstaltungsort wird entschieden nachdem die Vorschläge eingegangen sind.

Grundsätzliches

  •  Es werden maximal 5 Preise verliehen, allerdings höchstens 4 in einer Kategorie
  • Wenn ein Preisträger keine Zeit hat für die Verleihung, dann wird der Preis nach Möglichkeit übergeben oder alternativ per Post verschickt.
  • Personen können mehrfach vorgeschlagen werden. Eine mehrfache Auszeichnung ist nicht möglich. Abgelehnte Vorschläge werden nicht automatisch im nächsten Jahr behandelt, sondern müssen (wenn gewünscht) neu eingereicht werden.
  • Die Entscheidung über die Auszeichnung trifft der BDKJ Kreisvorstand Niederbayern-Süd